Palästinensisches Außenministerium zur Erklärung der OIC
Ramallah, 27. Februar (Hibya) - Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und der Expatriates Palästinas begrüßten die Erklärung, die nach der Sitzung des Exekutivausschusses der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) veröffentlicht wurde, und forderten die internationale Gemeinschaft auf, das palästinensische Volk zu schützen.
Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Expatriates Palästinas gab eine Erklärung zu den Ergebnissen der außergewöhnlichen Sitzung des Exekutivausschusses der OIC in Jeddah gemäß den Direktiven von Präsident Mahmoud Abbas ab.
Das Ministerium begrüßte die gemeinsame Haltung der Mitgliedstaaten hinsichtlich des Endes der illegalen kolonialen Besetzung Israels und die Unterstützung der palästinensischen Sache.
In der Erklärung wurde das Engagement aller Mitgliedstaaten bekräftigt, die politische, rechtliche und finanzielle Stellung Palästinas auf internationalen Plattformen im Angesicht der israelischen Annexion zu unterstützen. Das Ministerium betonte, dass die von der kolonialen Besatzungsregierung getroffenen Entscheidungen ungültig sind und verurteilte die Äußerungen des US-Botschafters in Bezug auf die Bereitstellung von konsularischen Dienstleistungen für Siedler im Westjordanland als klare Verletzung des internationalen Rechts.
In der Erklärung des Ministeriums wurde Folgendes hervorgehoben:
„Der Staat Palästina bekräftigt mit Unterstützung der arabischen und islamischen Staaten sein Engagement für den Frieden in allen palästinensischen Gebieten gemäß internationalem Recht und relevanten Resolutionen der Vereinten Nationen sowie für die Schaffung eines unabhängigen und souveränen palästinensischen Staates. Es bekräftigt auch die Einheit des palästinensischen Volkes und sein natürliches Recht auf Selbstbestimmung, lehnt alle Vertreibungspolitiken ab und hebt die Entschlossenheit der palästinensischen Führung hervor, das palästinensische Volk zu schützen, den israelischen Völkermordkrieg zu stoppen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
