Petro: Unser Treffen mit Trump stellte einen direkten und offenen Dialog wieder her
Bogotá, 3. Februar (Hibya) – Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro rief nach seinem Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump zu regionaler Zusammenarbeit in den Bereichen Energieintegration, Grenzsicherheit und Bekämpfung des Drogenhandels auf.
Der kolumbianische Präsident Petro erklärte, dass sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump einen direkten und offenen Dialog wiederhergestellt habe, und betonte, dass Meinungsverschiedenheiten auf der Grundlage gegenseitigen Respekts behandelt würden.
Unter Hinweis auf die Notwendigkeit objektiver und wissenschaftlicher Verifikationsmechanismen zur Beseitigung des Kokaanbaus sagte Petro: „In der Region Nariño haben wir unseren größten Erfolg erzielt – 15.000 Hektar befinden sich im Prozess, und die Zahl der im Renacer-Programm registrierten Landwirte steigt rasch.“
Petro erklärte, er unterstütze einen militärischen Puffer an der Grenze, betonte jedoch, dass die Grenzen für die Völker offen bleiben müssten, und fügte hinzu: „Es sollten technische Arbeitsgruppen für die Stromverbindung mit Venezuela sowie für Erdgas- und Leichtölverbindungen eingerichtet werden. Ich lade die venezolanische Regierung ein, diese Projekte gemeinsam mit meinem Energieteam zu konkretisieren und Treffen vor Ort abzuhalten.“
Petro hob außerdem hervor, dass die militärische und polizeiliche Zusammenarbeit zwischen Venezuela, Ecuador, Peru, Brasilien und Kolumbien im Kampf gegen bewaffneten und grenzüberschreitenden Drogenhandel von entscheidender Bedeutung ist.
Indem er den USA einen Plan zur Energieintegration und Produktionssteigerung auf der Grundlage sauberer Energien vorstellte, der die „drei Amerikas“ umfasst, sagte Petro: „Lateinamerika verfügt über ein sauberes Energiepotenzial, das fünfmal so hoch ist wie die derzeitige Stromerzeugung der Vereinigten Staaten. Die Integration sauberer Energien wird der Schlüssel zu Einheit und Frieden sein.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
