Rutte: Die NATO braucht revolutionäre Schritte in der Verteidigungsindustrie
Ankara, 7. Juli (Hibya) – NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab im Rahmen des NATO-Gipfels in Ankara eine Erklärung ab.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte gab im Rahmen des NATO-Gipfels in Ankara eine Erklärung ab.
Rutte erklärte, dass die Investitionen in die Verteidigungsindustrie zunehmen. Es müsse jedoch nicht nur die militärische Produktion ausgebaut werden, sondern auch andere Industriezweige müssten so entwickelt werden, dass sie im Bedarfsfall die Verteidigung unterstützen können.
„Wir investieren in die Verteidigungsindustrie. Und nicht nur in die Verteidigungsindustrie – wir müssen auch andere Industriezweige stärken, damit sie die Verteidigung bei Bedarf unterstützen können“, sagte Rutte.
Mit Blick auf die Entwicklungen im globalen Sicherheitsumfeld erklärte Rutte, China setze die Modernisierung seiner Streitkräfte fort und erweitere seine nuklearen Fähigkeiten ohne Transparenz. „China modernisiert seine Streitkräfte und baut seine nuklearen Fähigkeiten weiterhin ohne jegliche Transparenz aus. Auch Nordkorea erweitert sein Atomprogramm und unterstützt weiterhin Russland“, sagte er.
Der NATO-Generalsekretär betonte, dass die aktuellen Bedrohungen den Aufbau einer stärkeren Verteidigungsinfrastruktur des Bündnisses erforderlich machten. „Das ist die Realität, mit der wir konfrontiert sind. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, brauchen wir eine Revolution der Verteidigungsindustrie im transatlantischen Maßstab. Die industrielle Produktionskapazität, die heute besteht, muss nun mit voller Auslastung arbeiten“, erklärte er.
Rutte sagte, die Regierungen müssten der Branche durch langfristige Aufträge und Verträge Vertrauen geben. Zudem seien höhere öffentliche und private Investitionen in die Verteidigung erforderlich.
Er hob die Bedeutung zuverlässiger Energiequellen, robuster Lieferketten und qualifizierter Arbeitskräfte für eine nachhaltige Verteidigungsproduktion hervor und betonte, dass Ingenieure, Techniker und innovative Fachkräfte dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency