Selenskyj: In Kiew sind mehr als 1.400 Wohngebäude weiterhin ohne Heizung
Kiew, 9. Februar (Hibya) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führte ein Koordinierungstreffen zur Lage im Energiesektor und zu den Bemühungen zur Milderung der Folgen russischer Angriffe durch.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu den Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes und zu den laufenden Reparaturarbeiten.
Selenskyj erklärte: „Ich habe ein Koordinierungstreffen zur Lage im Energiesektor und zu den Bemühungen um die Beseitigung der Folgen russischer Angriffe abgehalten. Die schwierigsten Bedingungen bestehen weiterhin in der Hauptstadt: In Kiew sind mehr als 1.400 Wohngebäude noch immer ohne Heizung, und es ist äußerst wichtig, dass die Menschen in jedem dieser Gebäude die gesamte Unterstützung erhalten, die sie benötigen.“
Selenskyj wies darauf hin, dass das Programm der „Heizpakete“ in Kiew ausgeweitet werde, und fügte hinzu: „In naher Zukunft wird die Verteilung 40.000 Pakete erreichen, von denen ein erheblicher Teil speziell Kiew zugewiesen wird. Berichte wurden über die Lage in der Region Kiew, in Charkiw und anderen Städten der Region, in Sumy, Tschernihiw, Donezk und der Region Dnipro sowie in Kropywnyzkyj und Umgebung vorgelegt. Die Situation in der Region Cherson wurde gesondert erörtert – sechs Ortschaften in der Region sind aufgrund ständiger Drohnenangriffe mit äußerst schwierigen Energiebedingungen konfrontiert, was außergewöhnlich schwierige Voraussetzungen für Reparaturarbeiten schafft.“
Auch auf die internationale Zusammenarbeit und die nukleare Energiesicherheit eingehend, schloss Selenskyj: „Ich danke allen, die daran arbeiten, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Rumänien zu verstärken, um das potenzielle Volumen der Stromimporte in die Ukraine zu erhöhen. Mit dem Energieminister habe ich die Situation der nuklearen Stromerzeugung ausführlich erörtert. Für die russische Armee bleiben unsere nuklearen Energieanlagen – einschließlich der mit Kernkraftwerken verbundenen Infrastruktur und Netze – de facto weiterhin ständige Ziele. Und dies erfordert eine Reaktion, die über das bisher Erreichte hinausgeht.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
