Petro: Wenn die ELN dies akzeptiert, öffnen sich neue Wege zum Frieden
Bogotá, 1. Mai (Hibya) – Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro erklärte, dass der Grund für den Stillstand der Friedensgespräche mit der ELN nicht soziale Unterstützungsmaßnahmen seien, sondern die Weigerung der Organisation, sich von der illegalen Wirtschaft zu lösen.
Als Reaktion auf die Aussagen des ELN-Führers in Chocó stellte Petro die Debatte über den Friedensprozess klar und sagte, dass der wahre Grund für die Aussetzung nicht korrekt dargestellt werde und dass das Problem nicht die Unterstützung der Kämpfer, sondern die Fortsetzung illegaler Aktivitäten sei.
Petro erklärte: „Mein Vorschlag zur Beendigung der Gewalt ist die Beseitigung der illegalen Wirtschaft. Der Reichtum des Landes kann den Übergang von Tausenden Kämpfern zum Frieden finanzieren.“
Er kritisierte auch die ELN und sagte: „Die ELN hat auf ihrer eigenen Konferenz beschlossen, den Frieden mit dieser Regierung nicht abzuschließen.“ Mit Bezug auf die Gewalt vor den Gesprächen in Caracas fügte er hinzu: „Aus diesem Grund habe ich den Verhandlungstisch gestoppt.“
Petro legte auch klar seine Bedingungen für die Wiederaufnahme des Friedens dar: „Der Beginn des Friedens ist die Akzeptanz der Beseitigung der illegalen Wirtschaft.“ Er fügte hinzu, dass die Verhandlungen mit Gruppen wieder aufgenommen werden könnten, die diese Bedingung akzeptieren, und betonte: „Wenn die ELN dies akzeptiert, öffnen sich neue Wege zum Frieden.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
