Prevot: 20.500 ukrainische Kinder wurden deportiert und zwangsweise nach Russland gebracht
Brüssel, 11. Mai (Hibya) - Der belgische Vizepremierminister und Außenminister Maxime Prevot machte auf die Situation ukrainischer Kinder aufmerksam, die von Russland zwangsweise deportiert wurden.
Der belgische Vizepremierminister und Außenminister Maxime Prevot machte auf die Situation ukrainischer Kinder aufmerksam, die von Russland zwangsweise deportiert wurden, und kündigte an, dass die Europäische Union (EU) beschlossen habe, neue Sanktionen gegen Personen und Organisationen zu verhängen, die für diese Handlungen verantwortlich sind.
Zu den Zahlen des Vorgangs sagte Prevot: „Seit Beginn dieses Krieges wurden etwa 20.500 ukrainische Kinder deportiert und zwangsweise nach Russland gebracht. Die Kinder wurden von ihren Familien, ihren Häusern und ihrer Identität getrennt.“
Prevot erklärte, dies sei eine bewusste Politik gewesen, und sagte: „Sie wurden Gehirnwäsche, militarisierter Erziehung und Zwangsadoption ausgesetzt. Ihre ukrainische Identität wurde systematisch ausgelöscht. Dies ist eine bewusste Politik, die darauf abzielt, eine Generation zu stehlen.“
Zu den konkreten Schritten der EU erklärte Prevot: „Heute hat die EU Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt, die direkt für diese Praktiken verantwortlich sind – von Behörden in den besetzten Gebieten bis hin zu staatlichen Institutionen, die Umerziehungslager unter dem Deckmantel von Jugendprogrammen betreiben.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
