Sanchez: Würdiges Wohnen darf kein Privileg sein, sondern muss ein Recht für alle sein
Madrid, 7. September (Hibya) – Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez erklärte, die Wohnungspolitik müsse den Bürgern den Zugang zu würdigem Wohnraum garantieren. Die Regierung werde weiterhin mit finanziellen Mitteln und rechtlichen Regelungen an Lösungen für das Wohnungsproblem arbeiten.
Spaniens Ministerpräsident Sanchez äußerte sich zur Wohnungspolitik, zu den Arbeiten in Ceuta und zum Erstarken der extremen Rechten in Europa.
In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte Sanchez, Wohnungspolitik bedeute, den Bürgern ein würdiges Zuhause zu garantieren.
Sanchez betonte, Wohnungspolitik bedeute nicht, einem Regierungschef einer autonomen Gemeinschaft ein luxuriöses Penthouse zu kaufen. Die spanische Regierung werde ihre Arbeit fortsetzen, indem sie Ressourcen bereitstelle und einen rechtlichen Rahmen schaffe, der Lösungen ermögliche.
Sanchez sagte, das heute vorgestellte Wohnungsportal sei ein weiterer Schritt dahin, würdiges Wohnen zu einem Recht für alle und nicht zu einem Privileg für wenige zu machen.
Sanchez erklärte, man arbeite für Ceuta und im Namen Ceutas und begegne den Krisen mit einem Verständnis von Einheit und institutioneller Loyalität.
Sanchez kritisierte die Opposition zudem dafür, Krisen in Chancen umzuwandeln und Hassrede zu normalisieren.
Mit Blick auf die Entwicklungen in Sachsen sagte Sanchez, die dortige Situation sei eine Warnung davor, dass die Bedrohung durch die extreme Rechte in Europa und weltweit an Boden gewinne.
Sanchez erklärte, die Lage zeige zugleich die Notwendigkeit einer progressiven Koalitionsregierung. Die Regierung sei seit acht Jahren im Amt und strebe im kommenden Jahr weitere vier Jahre in der Regierung an.
Sanchez sagte, jeder einzelne Mensch, der in Spanien lebe, sei ein Grund, weiter voranzugehen, und teilte die Botschaft: „Wir alle haben Millionen Gründe, weiter voranzugehen. So viele, wie Menschen in Spanien leben. Machen wir es noch einmal.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency