Tsahkna reagiert auf die „Dieselkraftstoff“-Entscheidung Ungarns und der Slowakei
Tallinn, 19. Februar (Hibya) – Der estnische Außenminister Margus Tsahkna erklärte, dass die Entscheidung Ungarns und der Slowakei, die Lieferung von Dieselkraftstoff an die Ukraine auszusetzen, sowohl bedauerlich als auch äußerst unverantwortlich sei.
Der estnische Außenminister Tsahkna betonte, dass die Aussetzung der Diesellieferungen an die Ukraine durch Ungarn und die Slowakei sowohl bedauerlich als auch höchst unverantwortlich sei.
Tsahkna wies darauf hin, dass die Unterbrechung der Energieversorgung mitten in einem außergewöhnlich harten Winter, insbesondere zu einem Zeitpunkt, an dem Russland seine systematischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur fortsetzt, Moskaus Position weiter stärke, und sagte:
„Diese Entscheidung ist umso besorgniserregender, wenn man bedenkt, dass die Druzhba-Pipeline nicht von der Ukraine, sondern von Russland beschädigt wurde. Die Europäische Kommission hat wiederholt betont, dass die Slowakei und Ungarn keiner Bedrohung ihrer eigenen Energiesicherheit ausgesetzt sind und dass alternative Versorgungswege vollständig verfügbar sind.“
Tsahkna fügte hinzu: „In einer Zeit, in der die Widerstandsfähigkeit der Ukraine von verlässlicher Unterstützung durch europäische Partner abhängt, untergraben solche Maßnahmen die kollektive Sicherheit und dienen direkt der Strategie des Kreml.“
Deutsche Nachrichtenagentur Deutschland News Agency
